Mein Ziel!!! Beginn am 02.05.2011

Samstag, 4. Juni 2011

Faul

In den letzten Tagen bin ich sehr träge. Ich habe das Gefühl, meine Beinmuskulatur besteht aus Blei. Also ich bewege mich 'leichtfüßiger' durch den Alltag. Aber spazierengehen strengt mich total an. Und mehr mache ich ja auch gar nicht (BME ausgenommen natürlich!). Wenn ich lese, wieviel Sport Ihr alle macht... Ich schaffe das nicht. Kann mich nicht aufraffen, weil ich mich wie eine Bleiente fühle.
Mir geht es ansonsten gut. Aber das mit dem Sport - da hab ich das Gefühl 'besser nicht so viel'.

Und bei Bleiente fällt mir grad ein - ich schwimme sowieso viel lieber als ich laufe. Na, wie gut, dass Sommer ist... 'Pack die Badehose ein...'

Winkewinke...
Anke


PS: Wie gut, dass wir drüber geschrieben haben. *lach*

Freitag, 3. Juni 2011

7 Minuten

... können ganz schön lang sein.

Liebe Polkadots, Danke für diese beinlastige und schöne Aufgabe. Auaaaa :-)))

Sportliche Grüße,
Anke

PS: Es waren ja sogar fast 8 Minuten!!!

Komplimente

Also, nicht, dass es einfach nur schön war zusammen zu sein, sich ständig anzulächeln und zu genießen, wichtige Informationen über LCHF zu erfahren (Nani ist immer sehr gewissenhaft und interessiert an fachlichen Details - und ich nutznieße das).

Nein, das allerschönste waren die lieben und wundervollen Komplimente...

'Deine Augen sind viel größer! Und Deine Haut... Du siehst total anders auf!'

'Ich mag Dein Kleid, Du siehst aus wie ein Engel.'

Ooooh, das tat so gut. Und ich konnte alles annehmen voller Freude - weil ich mich genauso fühle! (Also wie ein Barockengel versteht sich! *lach*)

Ich sehe selbst die Veränderungen und ich nehme mich ganz anders wahr. Wie innen so außen eben...

Das ist das Allertollste! Wie sollte ich jemals wieder 'anders' essen wollen????

Ich umarme Euch!
Anke

BME

Heute geht's los!

Ich freu mich schon. Nach dem kulinarischen Feuerwerk gestern (alles lchftauglich, dennoch Massen), hoffe ich, dass ich mich überhaupt bewegen kann. *lach*

Es war - wie immer ein wundervoller Nachmittag und ähm Abend. Wir haben uns aber in dem Gefühl verlassen, dass wir wieder tausendundeine Sache nicht besprochen haben. Kennt Ihr das?

Esther, nächstes Mal nur mit Dir!! Wir haben Dich ehrlich vermißt.

Und eigentlich sollte ich dem einen eigenen Post widmen... Ja, das mach ich.

Hier geht's ja eigentlich um Sport. *grins*

Donnerstag, 2. Juni 2011

LCHF Party

Da ruft mich gestern die liebe Nani an - und schwupps fahren wir heute zu ihr. Ganz spontan. Ohne lange Terminsuche oder Warterei.

LCHF ist schuld - ich bin mir da ganz sicher. *lach*

Ich freu mich soooooo - Ihr Garten ist ein Einod an himmlischer Atmosphäre. Sollte es regnen, ist ihre Küche der schönste Zufluchtsort. http://www.blogger.com/img/blank.gif

Dann back ich schnell mal ein Brot und mach Kräuterbutter und Zaziki (jetzt darf man ja wieder).

Und irgendwie muss ich noch meine BME Übung einschieben. Die will ich genießen, weil ich mich da echt sooooooo drüber freu. DANKE liebe Polkadots!! *breitgrins*

Liebe Grüße,
Anke

... heute ist doch Muttertag, oder? ;-))

Mittwoch, 1. Juni 2011

Zahnarzt...

Mein große Leidenschaft sind Zahnarztbesuche... :-////

So, und wo ich so neugierig war - wen treff ich in der Bank? Genau. Den Zahnarzt. Und das hat mich echt berührt... *lach*

Also mach ich mal nen Termin, was?

*bibber*

Wie innen so außen

Ich habe gestern morgen kurz gezögert, die Geschichte meiner Mutter zu schreiben. Aber irgendwie gehört sie einfach zu mir und diente als Erklärung. Es ist einfach eine Tatsache, so wie sie sicherlich in jeder Familie zu finden ist. Jeder hat seine Herausforderung.

Herr Kachelmann hat mich irgendwie kein Stück interessiert. Ich fand ihn nie sympathisch. Und jeder kann alles tun. Wieso nicht er auch eine Vergewaltigung. Sein Respekt vor Frauen scheint ja offensichtlich eh sehr gering zu sein. Den Fall habe ich nicht verfolgt. Aber ich fand mich gestern in einer heftigen Diskussion wieder, wo ich immer noch nciht so recht weiß, wie dort hineingeraten bin. Und ich wurde auf die Seite der Klägerin gestellt, mir wurde hier Sympathiebekundung unterstellt.
Und hätte ich nicht am Abend vorher schon mit meiner Freundin Gespräche über verschleierte Frauen und Schönheitsideale führen müssen... Also ich wär ja nie drauf gekommen. Sie versuchte mir eine Meinung zu entlocken. Und ich hatte gar keine. Ich will über niemanden richten. Jeder muss seinen eigenen Weg gehen. Natürlich möchte ich mich nicht verschleiern. Aber ich kann doch auch nicht urteilen über Menschen, die ihre Überzeugung leben. Und wenn meine Tochter bewundernd vor einem Unterwäschemodelplakat steht, soll ich ihr dann erklären, dass Frauen weit mehr sind als Spielzeug und Schmuckstücke? Ich käme nicht auf die Idee, dass sich meine Tochter mit so einer Frauenrolle identifizieren könnte.

Ich war ziemlich aufgewühlt gestern. Weil ich das Gefühl hatte, dass mir ein Eimer kaltes Wasser über den Kopf geschüttet wurde. So aus heiterem Himmel...

Aber irgendwann war es mir klar.

Es ist an der Zeit für mich, mich mit meiner Rolle als Frau auseinanderzusetzen bzw. anzuerkennen, dass ich eine Frau bin. Und das sehe ich durchaus als Geschenk.
Ich habe gestern für mich eingestanden, habe Verletzungen anerkannt, Kritik geerntet und bin nicht zurückgerudert. Das sind große Dinge, die da geschehen.

Ich bin oft gefragt worden, was es für mich heißt, eine Frau zu sein... Naja, vielleicht finde ich ja jetzt mal eine Antwort. ;-)) Äußerlich bin ich wohl der lebende Beweis für Weiblichkeit. Also werde ich es auch in mir finden - fühlbar, klar.

Eines weiß ich - Frauen sind keine Opfer und Männer keine Täter. Es sind Überzeugungen, die in uns verwurzelt sind seit Generationen. Sie brechen auf und dürfen neu sortiert werden. Opfer und Täter bedingen sich. Ich sehe Frauen durchaus stark. Nicht umsonst waren sie vor der Schaffung eines männlichen Weltbildes die Göttinnen. Ich glaube, die Anerkennung von männlich und weiblich ohne Urteil würde sehr viel Aufeinanderzu ermöglichen. Gleichberechtigung heißt nicht nur, dass uns Männer wieder Raum geben, wir müssen ihn auch einfordern. Wir müssen klar aussprechen, was wir wollen. Sonst erkennen wir weiterhin an, dass Männer die Führer sind, geben uns dem Glauben hin, auf ihre Gunst angewiesen zu sein. Wenn beide Geschlechter sich ihrer eigenen Stärke und Schwäche bewußt sind, ist das Spiel wieder möglich. Dann geht es nicht mehr um Macht, was eine Vergewaltigung letztlich ausdrückt. Sondern es geht um Leichtigkeit und Freude...

Ich kann nicht sagen, dass ich froh bin, eine Frau zu sein. Denn Mannsein ist bestimmt genauso spannend. Aber ich möchte es genießen, eine Frau zu sein.

Danke meinen gestrigen Engeln, die mich sooooo aufgeregt haben. ;-))

Aber so ist es nunmal: Alles, was uns berührt, sollte angeguckt werden. Es ist immer ein Geschenk dahinter. Das sind die Wunder des Alltags für mich. Manchmal schnell zu klären, manchmal dauert es eben viele Jahre, bis Verständnis und Anerkennung möglich sind.

Und so starte ich neugierig in diesen neuen Tag,
Anke